Gertsev Gallery. To main page
Галерея Герцева | Москва | Русская версия Gertsev Gallery | Moscow | English Version Gertsev Gallery | Atlanta | English Version
Gertsev Gallery. Publications
Japans Rhythmus in schwarzer Tinte. // Moskauer Deutsche Zeitung
Die japanische Kultur zeichnet sich durch einige eirzigartige Kunstformen wie Origami, die Kunst des Papierfaltens, order die japanische Teezeremonie aus. Lange Zeit konnten Menschen aus dem Westen nicht verstehen, wie das Zubereiten und Trinken von Tee eine Kunst sein kann. Heute liegen Kunst und Lebensweise uas dem Land der aufgehenden Sonne auch außerhalb der japanischen lnseln voll im Trend. Mit einer Ausstellung der japanischen Künstlerin Azami Takako zeight die Gertsev Galerie in Moskau das Land der Samurai von einer neuen Seite. Viele Jahrhunderte blieb die monochrone Malerei die führende Kunstrichtung in Japan. Ursprünglich im 13. Jahrhundert aus China importiert, stand die Malerei lange Zeit unter dem Einfluss der chinesischen Kultur und bekam dann eine japanische Färbund. Die traditionelle japanische Malerei, die man oft als „Erscheinung des Bewusstseins“ bezeichnet, bekommt bei Azami Takako neuen Sinn. Ihre Gemälde bestehen aus Punkten, Strichen, Flecken und Linien, die auf den ersten Blick als zusammenhangslos erscheinen. Wer aber einen Schritt nach hintenwagt und sich von der Einbildungskraft leiten lässt, seiht vielleicht plötzlich eine Baumkrone oder eine Wolke.“Betrachtet man das Gemälde länger, fühlt man sichschon physisch in einem Wald zwischen Bämen“, so Mizuda Juri, Kurator des Japanischen Museums. Die Darstellung des beseelten Rhythmus der lebendigen Bewegung – einer der Grundsätze der asiatischen Kunst – gelingt Takako fast perfekt. In wenigen, aber genialen Strichen gemalt, rufen ihre Gemälde Assoziationen mit Lndschaften und Naturformen hervor.

search
selected works
Nalbi. Composition 27.05.06
© 1996—2006, Gertsev Gallery
Яндекс цитирования